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Vollverstärker MINT endlich in Produktion.
Vollverstärker MINT endlich in Produktion.
Bereits am 16.10.2000 hatten wir in einem Interview für die Zeitschrift AUDIO die digitale audiophile Zeit angekündigt.
Das Statement "die High End Branche ist nun reif für die Digitalisierung" war wohl doch zu früh herausposaunt worden.
Auf den damals angekündigten DVB Tuner mussten die Interessenten noch ca. 7 Jahre warten auf den Multifunktionswandler sogar 10 Jahre.
Obwohl wir schon damals die ersten Labormuster einer Class D Endstufe fertig hatten, wurde die Produktion immer wieder hinausgezögert. Wir waren mit den technischen Daten und auch mit dem musikalischem Ergebnis einfach nicht zufrieden.
Nach alter RESTEK Manier wurde dann lieber keine "digitalen Endstufen" produziert und gewartet, bis die Technologie ausgereift war.
Erst in den letzten eins bis zwei Jahren sind neuere Bauteile und Konzepte auf dem Markt gekommen die es uns erlaubten auch auf diesem Feld wieder tätig zu werden und Endstufen zu entwickeln und herzustellen, die unserem Anspruch gerecht wurden und werden.
Angekündigt war der "kleine" Vollverstärker MINT bereits zu HighEnd2011 Messe in München. Mit einer weiteren Verspätung von fast 9 Monaten ist nun die Entwicklung endlich abgeschlossen und zur Fertigung freigegeben worden.
Die Materialien sind inzwischen bestellt und die Produktion der ersten 50 bis 100 Stück wird Mitte bis Ende Februar 2012 beginnen.
Es handelt sich um einen Vollverstärker im bekannten M Gehäuse mit vier Eingängen. Der MINT kann als Stereoendstufe mit 2 x 120 Watt an 4 Ohm, als Monoendstufe mit 2 x 120 Watt für Biamping oder als Monoendstufe mit 1 x 240 Watt an 8 Ohm betreiben werden.
Selbstverständlich laststabil bis zu 2 Ohm. Der Frequenzgang ist dabei nicht lastabhängig und kann daher auch mit 16 Ohm oder gar 32 Ohm Lautsprecher betrieben werden.
Die Peakleistung beträgt 2 x 200 Watt bzw. 1 x 400 Watt.
Aus thermischen Gründen war und ist eine noch höhere Leistung nicht machbar gewesen.
Die untere Grenzfrequenz ist theoretisch 0 Hz und wird praktisch durch eine Gleichspannungsoffsetüberwachung begrenzt.
Die obere Grenzfrequenz liegt bei ca. 65 kHz.
Der Klirrfaktor liegt bei kleiner 0,007% bei 10 Watt, die Ausgangsimpedanz bei kleiner 3 mOhm.
Wie auch bereits beim MPRE+ bekannt, verfügt der MINT über die Möglichkeit für jeden Eingang die Empfindlichkeit anzupassen, den Lautstärkeregler
zu deaktivieren, die Eingänge mit Texte zu belegen etc.
Freuen Sie sich mit uns auf die digitale Zeit in der High End Branche.